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Das Hub Meeting 2013 von Maribor – Liubliana fügt sich in einen Prozess beständigen Austauschs europäischer Bewegungen ein. Unser Erfahrungsaustausch konzentrierte sich im aktuellen Meeting im Wesentlichen auf fünf Themen: Kommunalregierung; Wissen; Migration; Frauen, Krisen- und Sparpolitik und radikale Grundversorgung; und verfassungsgebender Prozess.

Mit Bezugname auf bestehende lokale Unterschiede wurde die Möglichkeit analysiert und diskutiert, einen gemeinsamen europäischen Raum zu schaffen. Es handelt sich dabei um eine Region, deren Grenzen durch die Bekämpfung gemeinsamer Probleme definiert werden und nicht durch geografische Aspekte oder hegemoniale Strukturen bestimmt werden. Jener Raum sollte als ein Wirkungsfeld verstanden werden, in dem sich lokale Bewegungen in einer transnationalen Ebene zusammenschließen. In diesem Zusammenhang wurden auch der Arabische Frühling und die Unterschiede zwischen Süden und Norden erwähnt.

Als entscheidendes Ziel zeichnet sich der verfassungsgebende Prozess in aller Ferne ab. Diese Thematik sollte, basierend auf einer allgemeinen Erhebung, mit Inhalten und Handlungsempfehlungen gefüllt werden. Besagte Erhebung sollte den Facettenreichtum der Gesellschaft und die lokale Besonderheiten der Regionen berücksichtigen. Der Notwendigkeit, den Finanzkapitalismus, die Troika usw. zu bekämpfen, sollten wir nicht nur in symbolischer Form gerecht werden, sondern durch konkretes und unmittelbares Handeln. Die Bekämpfung dieser Probleme sollte über die Grenzen einzelner Bewegungen hinauswachsen um sich in der Gesellschaft auszudehnen.

Wir wollen als Aktivisten und Gemeinschaften nicht am Rande der Gesellschaft stehen, sondern ein integrativer Bestandteil von ihr sein. Wir wollen unsere Aktivitäten in jene Bereiche der Gesellschaft verlagern, in denen sich der Kapitalismus selbst immer wieder neu erschafft: in den Kommunalregierungen, im Kulturbereich, in der Migration sowie im verfassungsgebenden Prozess – beginnend auf oberster europäischer Ebene.

Im Workshop “Kommunalregierungen” wurden die derzeitigen Aktivitäten der urbanen Bewegungen diskutiert und analysiert, beispielsweise die Verteilung der Ressourcen in den verschiedenen Gebieten.

Im Workshop “Migration” wurde die Bekämpfung jedweder politischer oder ökonomischer Grenzen analysiert. Dabei fiel das Augenmerk auf die Schnittstelle zwischen den Problemen der Flüchtlige und der Arbeitsmigranten.

Der Workshop “Frauen, Krisenpolitik und radikale Grundversorgung” behandelte die Wechselwirkungen von Patriarchat, Kapitalismus und Krise. In erster Linie wurden Möglichkeiten diskutiert, feministische Perspektiven in den gemeinsamen Kampf gegen die Sparpolitik zu integrieren. Weiterhin wurden bestehende Strukturen der sozialen Grundversorgung in der Gesellschaft analysiert.

Schlussendlich wurde im Workshop “Verfassungsgebende Prozesse” das Gebilde des bürgerlichen Streiks und dessen langfristige Entwicklung diskutiert. Unter bürgerlichem Streik verstehen wir einen Streik außerhalb des traditionellen Rahmens der Gewerkschaften. Weiterhin wurden die Mechanismen und Methoden analysiert, die die Bürger nutzen um Aktionen ins Leben zu rufen, an ihnen teilzunehmen oder sie in sozialen Netzwerken bekannt zu machen. Der kommende 15. Mai kann hier als erste Probe am Exempel fungieren.

Außerdem bestätigen wir, dass eine Reihe europäischer Aktivitäten den Herbst einleiten werden – “Blockupy Frankfurt”, “Que se lixe a Troika” und “Plan de Rescate Ciudadano”. Wir möchten betonen, dass diese Aktionen wirkungsvolle Hilfsmittel sind, um den verfassungsgebenden Prozess einzuleiten.

Mit voller Liebe von den Hub Meeting 2013 Teilnehmerinnen.Das Hub Meeting 2013 von Maribor – Liubliana fügt sich in einen Prozess beständigen Austauschs europäischer Bewegungen ein. Unser Erfahrungsaustausch konzentrierte sich im aktuellen Meeting im Wesentlichen auf fünf Themen: Kommunalregierung; Wissen; Migration; Frauen, Krisen- und Sparpolitik und radikale Grundversorgung; und verfassungsgebender Prozess.

Mit Bezugname auf bestehende lokale Unterschiede wurde die Möglichkeit analysiert und diskutiert, einen gemeinsamen europäischen Raum zu schaffen. Es handelt sich dabei um eine Region, deren Grenzen durch die Bekämpfung gemeinsamer Probleme definiert werden und nicht durch geografische Aspekte oder hegemoniale Strukturen bestimmt werden. Jener Raum sollte als ein Wirkungsfeld verstanden werden, in dem sich lokale Bewegungen in einer transnationalen Ebene zusammenschließen. In diesem Zusammenhang wurden auch der Arabische Frühling und die Unterschiede zwischen Süden und Norden erwähnt.

Als entscheidendes Ziel zeichnet sich der verfassungsgebende Prozess in aller Ferne ab. Diese Thematik sollte, basierend auf einer allgemeinen Erhebung, mit Inhalten und Handlungsempfehlungen gefüllt werden. Besagte Erhebung sollte den Facettenreichtum der Gesellschaft und die lokale Besonderheiten der Regionen berücksichtigen. Der Notwendigkeit, den Finanzkapitalismus, die Troika usw. zu bekämpfen, sollten wir nicht nur in symbolischer Form gerecht werden, sondern durch konkretes und unmittelbares Handeln. Die Bekämpfung dieser Probleme sollte über die Grenzen einzelner Bewegungen hinauswachsen um sich in der Gesellschaft auszudehnen.

Wir wollen als Aktivisten und Gemeinschaften nicht am Rande der Gesellschaft stehen, sondern ein integrativer Bestandteil von ihr sein. Wir wollen unsere Aktivitäten in jene Bereiche der Gesellschaft verlagern, in denen sich der Kapitalismus selbst immer wieder neu erschafft: in den Kommunalregierungen, im Kulturbereich, in der Migration sowie im verfassungsgebenden Prozess – beginnend auf oberster europäischer Ebene.

Im Workshop “Kommunalregierungen” wurden die derzeitigen Aktivitäten der urbanen Bewegungen diskutiert und analysiert, beispielsweise die Verteilung der Ressourcen in den verschiedenen Gebieten.

Im Workshop “Migration” wurde die Bekämpfung jedweder politischer oder ökonomischer Grenzen analysiert. Dabei fiel das Augenmerk auf die Schnittstelle zwischen den Problemen der Flüchtlige und der Arbeitsmigranten.

Der Workshop “Frauen, Krisenpolitik und radikale Grundversorgung” behandelte die Wechselwirkungen von Patriarchat, Kapitalismus und Krise. In erster Linie wurden Möglichkeiten diskutiert, feministische Perspektiven in den gemeinsamen Kampf gegen die Sparpolitik zu integrieren. Weiterhin wurden bestehende Strukturen der sozialen Grundversorgung in der Gesellschaft analysiert.

Schlussendlich wurde im Workshop “Verfassungsgebende Prozesse” das Gebilde des bürgerlichen Streiks und dessen langfristige Entwicklung diskutiert. Unter bürgerlichem Streik verstehen wir einen Streik außerhalb des traditionellen Rahmens der Gewerkschaften. Weiterhin wurden die Mechanismen und Methoden analysiert, die die Bürger nutzen um Aktionen ins Leben zu rufen, an ihnen teilzunehmen oder sie in sozialen Netzwerken bekannt zu machen. Der kommende 15. Mai kann hier als erste Probe am Exempel fungieren.

Außerdem bestätigen wir, dass eine Reihe europäischer Aktivitäten den Herbst einleiten werden – “Blockupy Frankfurt”, “Que se lixe a Troika” und “Plan de Rescate Ciudadano”. Wir möchten betonen, dass diese Aktionen wirkungsvolle Hilfsmittel sind, um den verfassungsgebenden Prozess einzuleiten.

Mit voller Liebe von den Hub Meeting 2013 Teilnehmerinnen.


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