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Hub Meeting Ljubliana – Maribor

 
Aufruf zur Teilnahme
Aufstände gegen Austerität und Korruption verbreiten sich über ganz Europa und besonders die meditterane Zone. Nach den Arabischen Frühlingen, den Besetzungen von Plätzen in Spanien, den Massenprotesten gegen Austerität in Portugal und Italien, und dem dramatischen Widerstand gegen europäische Krisendiktatur in Griechenland und Zypern, sind auch Rebellionen in Osteuropa ausgebrochen, wie sich besonders in Slowenien, Bulgarien und Kroatien bemerkbar gemacht hat.
Die Aufstände in Europa und rund ums Mittelmeer sind ein starkes Zeichen der Empörung gegenüber neoliberaler Gouvernanz und Krisendiktaten, die sich für eine Demokratisierung der Gesellschaften, und eine gesellschaftliche Kontrolle über gemeinsamen Reichtum einsetzen. Die Massen auf den Strassen kämpfen gegen Korruption, Privatisierung und Enteignung an. Sie fordern soziale und kommunale Rechte.
Diese Aufstände sind auch ein klares Zeichen der Krise repräsentativer Demokratie. Während der Slogan ‘Die [Politik und Finanz] vertreten uns nicht!’ ein Refrain der Bewegungen wurde, haben sich Menschen in ihren Kämpfen auch auf die Suche nach sozialen und politischen Praxen gemacht, durch die soziale Macht generiert werden kann. Unsere zentralen Fragen sind also: wie könnte ein neuer Prozess der Konstituierung ausschauen, und wie schaffen wir uns neue Rechte in Zeiten der irreversiblen Krise repräsentativer Politik?
Die basisdemokratischen Bewegungen in Slowenien rufen also zur Teilnahme am Hub-Meeting der Europäischen und Meditteranen Bewegungen auf: in Ljubliana und Maribor, von 18-20 April 2013. Wir möchten dort ein paar Tage Workshops und Treffen widmen, in denen wir zur Produktion gemeinsamer Analysen und Praxen beitragen, rund um zentrale Themen wie zb. neue Prozesse der gesellschaftlichen Konstituierung, das Schaffen von Rechten und gemeinschaftlicher Wohlfahrt. Wir rufen alle basisdemokratischen Bewegungen und Initiativen auf, bei diesem Austausch von Information, Ideen und Praktiken mitzumachen und einen eigenen Workshop zu organisieren. Wir sammeln bis 24. März Vorschläge, auf deren Basis wir dann ein Programm für das Hub Meeting zusammenstellen werden.
Wir sehn uns dort!

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